Busenvergrößerung: Kosten Preise und Kostenübernahme

Busenvergrößerung

Die Mehrheit der Busenvergrößerungen sind Schönheitsoperationen, deren Kosten Sie selbst tragen müssen. Darüber hinaus tragen Sie komplett das finanzielle Risiko für Folgekosten. Wenn durch Ihre Brustvergrößerung Folgebehandlungen notwendig werden, die ursächlich mit dem chirurgischen Eingriff zur Vergrößerung in Zusammenhang stehen, werden diese Operations- oder Behandlungskosten nicht von den Krankenkassen übernommen.

Ausnahmen von dieser Regel können Brustrekonstruktionen nach dem Entfernen von Mammakarzinomen und der vollständigen Amputation von einer oder beiden Brüsten sein. Auch wenn Ihre natürlichen Brüste durch starke Asymmetrien als entstellend einzustufen sind, lohnt es sich, wegen einer möglichen Kostenübernahme im Vorfeld der angleichenden Vergrößerung Kontakt zur Krankenkasse aufzunehmen. Wenn Sie über ein fachärztliches Gutachten verfügen, das ausführlich argumentiert, dass nicht-operative Rekonstruktionen durch Brustprothesen keine hinreichende Beseitigung Ihrer Beeinträchtigung darstellen, willigen viele Krankenkassen heutzutage in eine chirurgische Brustvergrößerung ein. Je nach Alter der Patientin ist auch bei einfachen Prothesen mit hohen Folgekosten durch die Behandlung von Hautirritationen, die mit dem Tragen von Silikonprothesen entstehen, und regelmäßigen Prothesen-Ersatz zu rechnen. Aus diesem Grund gehören medizinische Indikationen für Brustimplantate heute zum Standard.

Der Aufwand der verschiedenen Methoden zur Brustvergrößerung variiert so stark wie die Preise. Einfache Eingriffe mit einer Vergrößerung durch Einspritzen sind schon ab etwa 2000 Euro möglich. Wenn Sie sich für die Vergrößerung durch Hyaloronsäure entscheiden, müssen Sie zusätzlich die potentiellen Folgekosten durch erneutes Aufspritzen einrechnen. Für das Einsetzen großvolumiger Markenimplantate mit allen Zusatzkosten wie der Bezahlung des OP-Teams, des Klinikaufenthaltes mit angemessener Verpflegung und Nachsorgeterminen müssen Sie bis zu rund 7000 Euro kalkulieren. Naturgemäß haben auch Ihre anatomischen Voraussetzungen Einfluss auf den exakten Preis, den Sie im Beratungsgespräch in der Klinik erfragen. Erst nach einer wenigstens einfachen Eingangsuntersuchung können Umfang des Eingriffs, Operationsmethode, möglicherweise das Material und Hersteller des Implantats bestimmt werden. Als grobe Orientierung können Sie mit mindestens 700 Euro für ein einzelnes rundes und höchstens 2000 Euro für ein einzelnes anatomisches Implantat zuzüglich der jeweiligen Behandlungskosten rechnen.

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